Flugbetriebsgebühren Flughafen Zürich AG (DE)

Abschluss Verhandlungen Flugbetriebsgebühren Flughafen Zürich AG

Die Flughafen Zürich AG und die Verhandlungspartner haben sich nach mehreren Verhandlungsrunden auf eine neue Vereinbarung betreffend die Flugbetriebsgebühren ab Januar 2021 geeinigt. Wie vereinbart wurde diese durch Martin Theiler seitens SPEDLOGSWISS und Lukas Gyger seitens IG Air Cargo unterzeichnet.

Eine Zusammenfassung des Ergebnisses findet sich in der Medienmitteilung der FZAG: https://www.flughafen-zuerich.ch/unternehmen/medien/news-center/2020/jul/mm-20200715-gebuehrenverhandlung?cat=medienmitteilung&year=&search_string=

 

Insgesamt sind wir überzeugt, ein Ergebnis vorzuliegen haben, welches die Interessen der Speditions- und Luftfahrtbranche in den kommenden Jahren Rechnung trägt und die momentanen Marktunsicherheiten adäquat berücksichtigt.

Prinzipiell wird die laufende Gebührenperiode mit den aktuellen Gebühren verlängert. Die FZAG eröffnet das nächste Verfahren zur Anpassung der zu dem Zeitpunkt, an dem basierend auf dem letzten verfügbaren finanziellen Abschluss der FZAG in den regulierten das kumulierte Ergebnis (ökonomischer Mehrwert) seit Beginn der Gebührenperiode (1.9.2016) erstmals ausgeglichen oder positiv ist, frühestens jedoch nach Vorliegen des Abschlusses für das Geschäftsjahr 2020 und spätestens vier Jahre nach Inkraftsetzung der Anpassungen im Gebührenreglement (geplant 1.1.2021).

Neu ist, dass die Frachtgebühr für Luftpost auf die Exportpost erhoben wird. Für alle anderen Spediteure gelten nach wie vor die Gebühren auf der importierten Luftfracht. Zusätzlich werden die Flugbetriebsgebühren im Jahre 2021 (ohne Lärm- und Emissionsgebühren) um 10% reduziert.

Wichtig:
Die der IG Air Cargo angeschlossenen Mitglieder, die Nutzer des Flughafen Zürich sind, haben das Recht, eine Änderung des Verhandlungsergebnisses zu fordern gemäss Art. 26 Abs. 2 FGV. Die Fristigkeiten und das Vorgehen sind gemäss Randziffer 26 der Vereinbarung dokumentiert (Änderungsanträge bis zum 5. August an den CFO des Flughafen Zürich).